HNO-Wiesbaden
 

Plastische Chirugie

Nasenkorrekturen (Rhinoplastik)

  • Sie fühlen sich durch die Form Ihrer Nase gestört. Oft ist zugleich die Nasenscheidewand verbogen und dadurch die Nasenatmung behindert. Solche Formveränderungen lassen sich nur durch eine Operation korrigieren.
  • Der Eingriff wird in Narkose oder in örtlicher Betäubung vom Naseninneren oder auch vom Mund aus durchgeführt. Verbiegungen werden begradigt, überschüssige Knochen- und Knorpelanteile abgetragen und Einsenkungen durch Knorpel- oder Knochenverpflanzungen aufgefüllt. Nur bei Nasenverformungen infolge von Lippen-Kiefer-Gaumenspaltbildungen können äußere Schnitte erforderlich sein. Nach der Operation wird die Nase meist von innen her tamponiert und durch einen äußeren Verband (Gips, Kunststoff oder Metall) in ihrer neuen Form geschient.

Otoplexie (Ohrmuschelplastik)

  • Abstehende Ohrmuscheln sind in der Regel durch eine Verformung der Ohrknorpel oder eine sehr große Ausbildung einzelner Knorpelteile bedingt. Mit einer Operation lässt sich der Ohrknorpel neu formen und das Ohr anlegen. Da nach dem 5. Lebensjahr kein wesentliches Größenwachstum mehr zu erwarten ist, kann ab diesem Zeitpunkt die operative Korrektur vorgenommen werden.
  • Der Ohrmuschelknorpel wird von einem Schnitt hinter der Ohrmuschel freigelegt, neu geformt und gegebenenfalls verkleinert, anschließend mit einem Verband ruhiggestellt.
  • Der Eingriff kann in örtlicher Betäubung oder Allgemeinnarkose erfolgen.

Facelift (operative Gesichtsstraffung)

  • Etwa ab dem 40. Lebensjahr zeigt sich der Alterungsprozess der Haut häufig an einer Änderung der Gesichtskonturen: meist vertiefen sich zunächst die Nasen-Wangenfalten (Nasolabialfalten) und es bilden sich Pölsterchen im Bereich des Kieferwinkels. Gehen weitere elastische Fasern verloren, erschlafft die gesamte Gesichts-, Lid- und Halshaut, die Augenbrauen und das Unterhautfettgewebe sinken ab. Auch die Muskulatur erschlafft, erkennbar an senkrechten, bandartigen Halsfalten. Diese Auswirkungen des Alterungsprozesses lassen sich durch eine operative Straffung der Haut und des Unterhautbindegewebes einschließlich der Halsmuskulatur (doppelschichtiges Face-Lift) sichtbar verbessern.
  • Vor dem Eingriff wird der gesamte Kopf gewaschen und desinfiziert. Bisweilen werden im Bereich der vorgesehenen Schnitte schmale Streifen rasiert. Gesichtsstraffungen werden in örtlicher Betäubung, ggf. mit Dämmerschlaf, oder in Narkose durchgeführt. Mit einem oberen Face-Lift können vor allem die Stirn, die Nasenwurzel, die Augenbrauen und die seitlichen Schläfen gestrafft werden, mit einem unteren Face-Lift die Wangen und der Hals. Beide Eingriffe können getrennt oder zusammen vorgenommen werden.