HNO-Wiesbaden
 

Eiche

Allergen: Eiche
Art:
Buchengewächselatein.
Name:
Quercus robur L.
Art (lat.):
Fagaceae

Beschreibung:
Bis 50 m hoher und über 1000 Jahre alt werdender Baum mit graubrauner, tiefgefurchter Borke, kurzstieligen, buchtig gelappten und am Grunde herzförmig geöhrten, asymmetrischen Blättern; männliche Blüten in Kätzchen; weibliche Blütenstände unscheinbar, ein- bis fünfblütig; anemogam; Blütezeit: IV - V (Mittelblüher); die lang gestielten (Name) Früchte, die sogenannten Eicheln (früher zur Schweinemast begehrt) sind Nüsse, die am Grunde von einem flachen Becher umgeben sind. Das sehr harte Holz wird an Festigkeit und Elastizität von keiner anderen heimischen Baumart übertroffen. Zudem ist es äußerst dauerhaft und wie die Rinde sehr gerbstoffhaltig (früher von Gerbereien begehrt). Zahlreiche natürliche Eichenwälder sind aus diesen Gründen vor allem zwischen 1500 und 1750 dem Raubbau zum Opfer gefallen; dies vor allem in den Küstengebieten, da das tragfähige Holz sich ideal zum Schiffbau eignet. Heute dient es vor allem als Möbelholz, Parkettholz und Bauholz zum Erd-, Hoch-, Wasser- und Brückenbau.

Vorkommen:
Verbreitet und häufig, z. T. bestandbildend in Laubmischwäldern der Auen in tiefen bis mittleren Lagen; bis 1000 m Höhe; Eichenforste

verwandte Arten:
Quercus petraea (Matt.) Liebl., Traubeneiche; Verbreitung wie Q. robur (IV - V); Quercus rubra L., Roteiche; aus Nordamerika stammender häufiger Forst- und Zierbaum (V); weltweit mehrere hundert weitere Arten

Allergieauslöser: Pollen; ca. 20 x 40 µm

Invasion: Inhalativ (April - Mai)

Synonyme: Quercus pedunculata Ehrh.

Allergologie:
Allergologisch wird der Eiche lediglich durch die Kreuzallergenität zur Birke eine gewisse klinische Bedeutung beigemessen.

Vorkommen von: April

Vorkommen bis: Juni

Nachweisbarkeit: leicht

Kreuzreaktivität: Vorkommen häufig

  • Birke, Hänge-