HNO-Wiesbaden
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Lexikon - H -

HA-Nahrungen
Hypoallergene Säuglingsnahrungen, bei denen die Eiweiße durch ein bestimmtes Verfahren aufgespalten werden und so eine weniger allergene Wirkung haben.

Hausstaubmilbe
Die Hausstaubmilbe gilt neben Pollen, Tierhaaren sowie Mehl- und Getreidestäuben ("Bäckerasthma") als besonders häufige Auslöser von einem exogenen, allergischen Asthma bronchiale.
Es handelt sich hierbei um winzige Spinnentierchen, die ihre optimalen Lebensbedingungen bei 65-80% Luftfeuchtigkeit und 20-30 °C Umgebungstemperatur haben. Aufgrund dieser klimatischen Bedingungen halten sie sich ausschließlich in Matratzen, Bettzeug, Polstermöbeln sowie Schlafstätten von Haustieren auf. Sie ernähren sich hauptsächlich von Hautpartikeln, von denen der Mensch täglich ca. 1,5 Gramm verliert, aber auch von Haaren und Federn. Die Ausscheidungen dieser Tierchen sind verantwortlich für die Hausstaubmilbenallergie, die sich u.a. als Fließschnupfen, Asthma bronchiale oder Ekzeme äußert.

Haut-Test
Test, der zur Identifizierung von Allergieauslösern durchgeführt wird. Hierbei wird das verdächtigte Allergen auf oder unter die Haut gebracht. Ob der Patient auf ein bestimmtes Allergen sensibilisiert ist, zeigt die örtliche Hautreaktion.
siehe Pricktest
siehe Epikutantest
siehe Reibetest
siehe Intrakutantest

Herbazeen
Pflanzengruppe der Kräuter.

Heuschnupfen
Umweltsprachliche Bezeichnung für eine allergische Rhinitis, d.h. eine Enzündung der Atemwege, die durch Allergenkontakt ausgelöst wird.

Histamin
Einer der wichtigsten körpereigenen Botenstoffe. Bei übermäßiger Ausschüttung, verursacht u.a. durch das Eindringen von Allergenen in den Körper, löst er allergische Beschwerden aus.

Hymenoptera
Hautflügler, z.B. Ameisen, Bienen und Wespen.

Hyperreaktives Bronchialsystem
Beschreibt eine Überempfindlichkeit der Bronchien.

Hyperventilation
Verstärkte, schnellere Atmung, die meist unbewusst einsetzt. Sie kann Asthmaanfälle auslösen.

Hyposensibilisierung Ein bei allergischen Erkrankungen eingesetztes Behandlungsverfahren mit dem Ziel, die Empfindlichkeit gegenüber allergieauslösenden Stoffen herabzusetzen. Dafür werden dem Körper regelmäßig kleine, langsam größer werdende Dosen des Allergens verabreicht, was einen Gewöhnungseffekt hervorrufen soll. siehe Desensibilisierung siehe spezifische Immuntherapie SIT