Erle
Allergen: Erle
Art: Birkengewächselatein.
Name: Alnus glutinosa (L.) Gaertn.
Art (lat.): Betulaceae
Beschreibung:
Bis 25 m hoch und 120 Jahre alt werdender Baum mit einem bis zur Spitze durchgehenden Stamm und rundlichen, gesägten, und der Spitze stumpfen oder gar ausgerandeten Blättern; männliche und weibliche Blütenstände jeweils bereits in Kätzchen überwinternd; während der Reife verholzen die weiblichen Kätzchen und ähneln dadurch kleinen Zapfen. Die Bestäubung und die Verbreitung der kleinen rötlich geflügelten Nüsschen geschieht durch den Wind. Blütezeit: II - IV (Frühblüher); Rinde schwarzbraun; ist durch Symbiose mit Knöllchenbakterien im Wurzelbereich in der Lage Luftstickstoff zu verwerten; Holz gelblich bis rötlich, vielseitig verwendbar (Möbel, Wasserbau, Werkholz, Papier)
Vorkommen:
Häufig an Flußufern, in Bruch- und Auwäldern, Waldpionier auf Flachmooren; Grundwasserzeiger; in der Ebene bis fast 1000 m Höhe
verwandte Arten:
Alnus incana (L.) Moench, die Grauerle; ebenfalls häufig und verbreitet (III - IV); Alnus viridis (Chaix) DC., die Grünerle; Sträucher in der Krummholzstufe der Alpen (IV - V)
Allergieauslöser: Pollen, um 20 µm
Invasion:
Inhalativ (Februar - April); Ingestiv (Frühjahrshonig)
Allergologie:
Nach Birke und Hasel wichtigstes Baumpollenallergen; zur Kreuzreaktivität vgl. die Angaben bei der Birke
Immunologie:
Hauptallergen: Aln g I, MG 17 000 - 20 000
Vorkommen von: Januar
Vorkommen bis: Mai
Nachweisbarkeit: mittel
Kreuzreaktivität: Vorkommen häufig
- Hängebirke
Vorkommen möglich
- gewöhnliche Hasel
- Rot-Buche

